Ich packe meinen Koffer, und ich packe hinein: Rund 40.000 Fotos, fast hundert Jahre Unternehmensgeschichte, den Alltag von 100.000 Arbeitnehmern, die Flugerlebnisse von 70 Millionen Passagieren jährlich ...
Ich packe meinen Koffer, und ich packe hinein: All das Gesagte und ein Sicherheitsschloss gegen Datendiebstahl, eine technisch perfekte Netzwerklösung, weltweiten Zugang zur Datenbank.
Wie immer bei Lufthansa galt auch für den großen Koffer mit Mediendaten nur ein Ziel: Sicher reisen und pünktlich ankommen.
Die Lufthansa hat ihr wertvolles Datengepäck Canto Cumulus und dem Canto-Partner Vitras anvertraut. Die Kombination aus Sicherheit, vielfältigen Features und einfacher Nutzung, überzeugte die Verantwortlichen.
Mit dem IWO Web Interface von Vitras wurde ein Weg gefunden, Cumulus für unerfahrene Nutzer im Internet zugänglich zu machen. Die Lösung ist jederzeit ausbaufähig und bietet höchste Netzwerksicherheit.
Die ursprüngliche Bilddatenbank von Lufthansa war Open Source. Jens Polkowski, Manager im Direktmarketing bei Lufthansa erinnert sich:
„Unsere Open-Source-Lösung war damals Stand der Technik, aber es gab keine Möglichkeiten zum Update.“
Lufthansa brauchte eine Lösung, die mit dem Fortschritt mithalten kann und die den wachsenden Arbeitsaufwand bewältigen konnte.
„Jede Woche bekamen wir bis zu 50 Anfragen zu Bildern, die dann auf CD gebrannt und verschickt werden mussten. Eine Menge Arbeitszeit ging dabei verloren.“
Hinzu kamen Versandkosten und große Verzögerungen bei Überseelieferungen. „Wenn jemand in Singapur ein Foto brauchte, konnten wir es einfach nicht pünktlich liefern.“
Wenn eine Fluggesellschaft auf einen schnelleren Weg als Fliegen besteht, dann ist das eine ernste Sache.

Zugang Von Überall (128 bit verschlüsselt) Alles was gebraucht wird, um die mediaBase der Lufthansa zu betreten, ist ein Internet-Browser. Das System basiert auf Canto Cumulus und dem IWO Web Interface des Canto Partners Vitras.
Die mediaBase ist leicht zu bedienen, hat eine erweiterte Suchfunktion u.a. mit Volltextsuche innerhalb der Auswahl.
Ergänzend zum freien Zugang für die Öffentlichkeit gibt es passwortgeschützte Nutzer-Accounts, die einen kontrollierten Zugang zu besonders gesicherten Inhalten erlauben. Cumulus nutzt die gleiche 128 bit Verschlüsselung, wie bei großen
Lufthansa hatte bereits verschiedene Anbieter und DAM-Systeme zur Verwaltung digitaler Inhalte getestet, als Vitras Cumulus vorstellte.
„Als uns Vitras zum ersten mal Cumulus gezeigt hat, wusste ich sofort: Beides ist genau das, was wir bei Lufthansa brauchen.“
Vitras war ortsansässig, was Polkowski gefiel. Aber das Know How und das Engagement des Canto-Partners überzeugten ihn endgültig
Lufthansa wählte Cumulus weil es die ideale Ausstattung für die Bedürfnisse der Fluggesellschaft mitbringt.
„Das eine System war überladen mit Features, die man im Leben nicht braucht, das andere hätte von Grund auf neu aufgebaut werden müssen. Wir wollten DAM State-of-the-Art und es nicht neu erfinden.“
Und welche Rolle spielte der Preis bei der Entscheidung?
„Das richtige System auszuwählen war sehr wichtig. Cumulus kostet weit weniger als andere Systeme – ein glücklicher Umstand. Aber wir haben es wegen seiner Leistung gekauft.“

Mit Hilfe des Canto-Partners Vitras konnte das Corporate Design von Lufthansa mit Cumulus verknüpft werden. Das Ergebnis ist ein Internetportal mit zahlreichen Features. Es bietet erweiterte Suchfunktionen, Optionen zum Herunterladen und sämtliche Metadaten zur Asset-Analyse. So macht Lufthansa mehr aus seinen wertvollen, zum Teil historischen Bilddaten.
Das Hauptaugenmerk für Lufthansa und Vitras lag auf der Netzwerksicherheit. Vertrauen konnte man dabei auf den Sicherheitsstandard, den Cumulus dank seiner Multilevel-Architektur mitbringt.
„Die Bilddatenbank läuft im selben Server-Park wie z.B. Ticketing- und Check-in-Systeme. Ich bin beeindruckt, dass Vitras Cumulus in eine solche Hochsicherheitsumgebung integrieren konnte.“
Vier Monate nach Beginn der Integration war Cumulus „airborn“. Die mediaBase fliegt seitdem und bringt den erwarteten Effekt.
„Alles ist nun rund um die Uhr weltweit verfügbar. Genau das war unser Ziel.“
Die Telefonanfragen nach Bildmaterial sanken um 95 Prozent. Die Bilder sind nun mit Copyrights und Nutzungshinweisen versehen, was vorher nicht ohne weiteres möglich war.
Die Nutzer laden ihre Bilder in verschiedenen Formaten herunter, die von Cumulus erstellt werden, so dass nur ein Master als Vorlage gebraucht wird. Lufthansa kann jederzeit neue Download-Formate und Verarbeitungsoptionen hinzufügen falls sie gebraucht werden.
Selbst PDF-Kontaktabzüge erstellt Cumulus unmittelbar. Die Nutzer können eine „Sammelmappe“ mitnehmen, was für die Offline-Bearbeitung und als künftige Referenz nützlich ist.
Für den Marketingmann Polkowski ist der größte Vorteil aber ein anderer:
„Leute, die nicht das perfekte Bild finden, nutzen was immer sie finden können. Jetzt werden die Bilder, die wir gern zeigen wollen auch genutzt, weil sie so einfach zu finden sind.“
Vorgesehen ist bereits ein Einsatz in anderen Abteilungen und Konzernbereichen, die ebenfalls Bilder zu verwalten haben. Ziel ist es nur noch ein Bilddatenmanagement für alle Konzernbereiche zu haben.
Aber Lufthansa-Manager Polkowski plant noch weiter:
„Fernsehstationen brauchen Videomaterial für ihre Sendungen. Wir hoffen, dass Cumulus uns dabei ebenfalls helfen kann. Eigentlich sehe ich keinen Grund, warum es das nicht könnte.“